Die molekulare Struktur und zwischenmolekulare Wechselwirkungen sind für das Verständnis der Biologie, die Entwicklung pharmazeutischer Erzeugnisse, das Design neuer Materialien und neuartiger Computergeräte von wesentlicher Bedeutung. Die wichtigsten Simulationstechniken in diesem Bereich sind die klassische Molekulardynamik und die molekulare Quantenmechanik. Diese Techniken basieren auf soliden Kenntnissen in statistischer Mechanik, Numerik, Software-Design und Hochleistungsrechnen, die alle im Rahmen des Spezialisierungsbereichs Molecular Sciences vermittelt werden. Ihr Profil ist das eines Computerchemikers, Computerphysikers oder angewandten Mathematikers mit Fähigkeiten, die sowohl in der Wissenschaft als auch in Branchen, die sich mit Biotechnologie, Nanotechnologie oder Pharmazie befassen, gesucht werden.